Presseartikel und Mitteilungen

05.-06.04.2018, Göppingen/Nürnberg/Donauwörth
Vom Bleistift zum Helicopter

Die zweitägige betriebskundliche Informationsfahrt des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT hatte das Nürnberger Unternehmen Staedtler und Airbus Helicopter in Donauwörth zum Ziel. Die rund fünfzig Teilnehmer aus dem Kreis Göppingen setzten sich aus Lehrkräften, Ausbildern und aus Vertretern der Agentur für Arbeit sowie Südwestmetall zusammen.

Organisiert wurde die Fahrt von Wolfgang Schäffer, dem Vorsitzenden von SCHULEWIRTSCHAFT Göppingen.

Die Teilnehmer vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT verbindet die Arbeit mit Jugendlichen und deren Unterstützung beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. Diesem Zweck dienen der Austausch der Mitreisenden und die Betriebsbesichtigungen. Das Unternehmen Staedtler Mars GmbH  produziert hochwertige Schreibgeräte für Büro, Schule und Freizeit. Interessant war der Einblick in die Fertigung der Bleistifte, deren Herstellung von Friedrich Staedtler schon im 17. Jahrhundert erfunden wurde.

Neben den Betriebsbesuchen hatte der Arbeitskreis die Gelegenheit, bei einer kulinarischen Führung Bamberg kennenzulernen und sich im Dokumentations-Zentrum des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg mit der deutschen Geschichte zu beschäftigen.

Dank guter Kontakte zum Ausbildungsleiter Joachim Herfert bekamen die Teilnehmer Zutritt zu Airbus Helicopters in Donauwörth. Ein Unternehmen das weltweit einen Umsatz von fast 7 Milliarden Euro erwirtschaftet und im zivilen Bereich Marktführer ist. In Donauwörth werden mit 7000 Mitarbeitern Helicopter für den zivilen Bereich, also für die Luftrettung und Luftarbeiten, sowie Militärhubschrauber wie den Tiger hergestellt. Besichtigt wurden alle Helicopter in der Endphase der Fertigung. Zwanzig Testpiloten kümmern sich um die Flugfähigkeit jedes Helicopters.

Die Teilnehmer freuten sich über die Offenheit von Joachim Herfert und die umfassenden Einblicke bei Airbus Helicopter. Erstaunt nahmen sie zur Kenntnis, dass von den 175 gewerblichen Auszubildenden und Studierenden dreißig Prozent Frauen sind. Dort ist es nicht ungewöhnlich, dass sich eine junge Frau zur Fluggerätemechanikerin ausbilden lässt.

Die Fahrt wurde finanziell von der Servicestelle SCHULEWIRTSCHAFT unterstützt. Die Vertreterin von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg Andrea Eberhard äußerte sich positiv: „Das Ziel der Fahrt wurde voll erfüllt. Der Arbeitskreis konnte sich im Bereich moderner Produktionssysteme und Ausbildungsmöglichkeiten fortbilden und das Netzwerk zwischen Schule und Wirtschaft wurde weiter ausgebaut.“  

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