Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT zu Gast bei der Sparda-Bank Göppingen

17-10-18, Göppingen

Der Einladung von Wolfgang Schäffer, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT und dem Filialleiter der Sparda-Bank Göppingen Sven Strahlendorf, folgten wieder viele Mitglieder aus der Schule, von Unternehmen, der Agentur für Arbeit und der IHK.

Sven Strahlendorf, der designierte Vorsitzende des Arbeitskreises seitens der Wirtschaft, zeigte in einer Zeitreise die Entwicklung der Banken in den letzten zehn Jahren und gab einen Ausblick zur zukünftigen Digitalisierung des Bankenwesens.

Seinen Schilderungen zu Folge wird in wenigen Jahren der Bargeldverkehr nahezu von der Bildfläche verschwunden sein und die Smartphones werden die Aufgaben eines Portemonnaies übernehmen. In Schweden beispielsweise, so Strahlendorf, werden heute bereits Kleinstbeträge auf Märkten oder für Zeitschriften mittels mobiler Kartenlesegeräte abgerechnet. Selbst der Besuch öffentlicher Toiletten ist mit Bargeld nicht mehr möglich. Einen ersten Schritt in diese Richtung geht die Sparda-Bank bereits, indem sie kein Münzgeld mehr vorrätig hat.

Da die Transaktionen bei der Sparda-Bank mittlerweile zum überwiegenden Teil durch die Kunden am Geldautomaten selbst erledigt werden, nutzt man die freigewordenen Ressourcen für intensive individuelle Betreuung der Kunden. Personal wurde hierbei nicht abgebaut.

Über die Ausbildung bei der Sparda-Bank wusste der Filialleiter zu berichten, dass bei der Auswahl der Auszubildenden die Schulnoten nicht primär von Relevanz sind. Vielmehr müssen die zukünftigen Bankkaufleute außer einem gepflegten Eindruck auch über Kontaktfreudigkeit verfügen und zum Team passen, das kollegial und familiär zusammen arbeitet.

Nach dem Referat gab es genügend Raum für eine Fragerunde, die Wolfgang Schäffer mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen beendete.