SCHULEWIRTSCHAFT besucht Josef Gartner GmbH in Gundelfingen - die Elbphilharmonie ist das bekanntestes Projekt des Fassadenspezialisten

08-01-20, Heidenheim/Gundelfingen

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Heidenheim ermöglichte Lehrkräften und Wirtschaftsvertretern einen Einblick in das Unternehmen Gartner in Gundelfingen an der Donau. Als Fassadenspezialist bietet Gartner maßgeschneiderte Lösungen.

Aus Aluminium, Stahl und Glas werden komplexe Formen entwickelt. Die Gebäude zeichnen sich durch eine erstklassige Architektur aus, deren anspruchsvolle Fassaden in Gundelfingen entwickelt und gefertigt werden. Bekannte Beispiele sind die Fassaden der Elbphilharmonie in Hamburg und der BMW-Welt in München. Die extravagante Formen können auch am Museum of Art in New York und Musèe de Confluences in Lyon besichtigt werden.

Bei Gartner vermischt sich Tradition mit Innovation. Die Schlosserei Josef Gartner wurde bereits 1868 gegründet. Seit 2001 gehört Gartner zum Permasteelisa Konzern. Mit mehr als 1500 Mitarbeitern werden weltweit Projekte abgewickelt. Mit 100 Auszubildenden und Studenten sichert sich Gartner die Fachkräfte von morgen. Dazu gehören vor allem Konstruktionsmechaniker und technische Systemplaner. Marco Defner berichtete begeistert von seiner Ausbildung zum technischen Systemplaner. Nach einem Grundkurs in der Lehrwerkstatt faszinierte ihn die Mitarbeit im technischen Büro. Für einige Großprojekte übernahm er konstruktive Aufgaben.

Günter Müller, Ausbilder bei Gartner, führte die Besucher durch die Produktionshallen. Dazu gehören mehrere Fertigungslinien und der Sondermaschinenbau. Müller erläuterte die Besonderheit von Zweite-Haut-Fassaden zur natürlichen Belüftung von Hochhäusern. Mit High-Tech-Fassaden lassen sich Gebäude heizen, kühlen und lüften, wodurch Energie gespart werden kann.

Der Vorsitzende von SCHULEWIRSCHAFT Heidenheim Hans-Joachim Treß war dankbar für den Einblick bei Josef Gartner. „Das Ziel des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT sind Begegnungen und der Austausch zwischen Schul- und Wirtschaftsvertretern. Bei Betriebsbesichtigungen werden immer auch Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen thematisiert“, so Treß. SCHULEWIRSCHAFT ist offen für alle interessierten Lehrkräfte und Unternehmensvertreter.