Auerbach Stiftung und Rotary-Club Bruchsal-Rhein initiieren die „future alliance Region Bruchsal“

  Bruchsal - Baden-Württemberg
23 Organisationen als Pioniere dabei!

23 Organisationen, darunter Unternehmen, Verbände, Stiftungen und Bildungseinrichtungen aus der Region Bruchsal rufen die „future alliance“ ins Leben. Gemeinsam wollen Sie sich für eine Zukunft voller Chancen in unserer Region, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, einsetzen. Mit innovativen Projekten und Bildungsprogrammen begeistert sie Schülerinnen und Schüler schon früh für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), denn hier liegt die wirtschaftliche Zukunft unserer Region. 

Schülerinnen und Schüler für Zukunftsberufe begeistern 
Trotz konjunktureller Abkühlung fehlen alleine in Baden-Württemberg über 40.000 Fachkräfte im MINT-Bereich. Dadurch können Zukunftsprojekte, welche die regionale Wirtschaft dringend benötigt, nicht umgesetzt werden. Die Schulen können die Schülerinnen und Schüler nicht hinreichend auf die praktischen Anforderungen der beruflichen Zukunft vorbereiten, denn auch hier fehlen zahlreiche MINT-Lehrkräfte. Die Zahlen der Erstsemester in den MINT-Studiengängen waren in den Jahren 2014 bis 2024 ebenfalls rückläufig. Das Handwerk sucht Fachkräfte. In der Region Bruchsal gibt es jedoch Hoffnung auf eine nachhaltige Besserung. Seit 2020 betreibt dort die gemeinnützige Auerbach Stiftung das Z-LAB, das Zukunftslabor. Das Z-LAB ist das einzige außerschulische Forschungszentrum im Landkreis Karlsruhe mit dem Schwerpunkt MINT. Es bringt praxisnahen MINT-Unterricht direkt in Schulen und lädt Kinder sowie Schulklassen in seinen Making-Space im Triwo Technopark ein.

Gemeinsam mit der Hopp Foundation aus Weinheim betreibt das Zukunftslabor seit fünf Jahren den „BegeisterBus“, ein fahrendes Klassenzimmer mit praktischen Workshops zu Technik, Robotik, Informatik, Klima- und Naturwissenschaften. Alle Angebote sind für die Schulen kostenlos. Allein im vergangenen Schuljahr nahmen über 14.000 Schülerinnen und Schüler an den kostenlosen Kursen des Z-LAB teil. Die future alliance will das MINT-Angebot deutlich ausbauen und die Chancen für eine positive regionale Entwicklung stärken. 

Die “future alliance” bündelt die Kräfte und schafft neue Perspektiven 
Die Kernbotschaft lautet: „Die Chancen des technologischen Wandels müssen n der Region und insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen ankommen.“ Und weiter: „Mit Begeisterung und praxisnahen Erfahrungen vermitteln die Projekte der future alliance Kompetenzen, die über den regulären Unterricht hinausgehen – von Robotik und Programmierung über Klimaschutz bis hin zu naturwissenschaftlichem Forschen. Eine Region, die auf die Stärke ihrer Jungen Köpfe setzt! 
Deutschland hat keine Bodenschätze, unsere Stärke war schon immer unser erfinderisches Gehirn“, sagt Jürgen Riffel (Vorstandsmitglied Rotary-Club Bruchsal-Rhein, Initiator). Und so versteht sich die future alliance als Allianz der Willigen: Menschen, Unternehmen und Organisationen schließen sich hier zu einer rechtlich nicht bindenden Initiative in der Region zusammen. „Wir möchten eine Plattform schaffen, die allen die Möglichkeit gibt, sich aktiv an einer Zukunft voller Chancen zu beteiligen“, so Steffen Heil (Vorstandsvorsitzender der Auerbach Stiftung, Initiator). Warum MINT-Kompetenzen die Schlüsselqualifikation der Zukunft sind MINT-Fähigkeiten sind weit mehr als Fachwissen für künftige Ingenieurinnen oder Programmierer. Sie bilden ein Fundament für eigenständiges Denken und Handeln in einer Welt, die sich immer schneller verändert.
Problemlösung statt Abhängigkeit: Der eigentliche Kern von MINT ist nicht das Auswendiglernen von Formeln, sondern eine Denkweise: komplexe Probleme zerlegen, Hypothesen aufstellen, testen, anpassen. Wer das früh lernt, wartet nicht auf Lösungen von außen – ob von Konzernen, Algorithmen oder Behörden –, sondern entwickelt sie selbst. Das macht resilient: Krisen werden zu Herausforderungen, nicht zu Sackgassen. Heute verschiebt sich Wertschöpfung rasant in Bereiche wie KI, Biotechnologie, erneuerbare Energien und Robotik. Ohne breite MINT-Kompetenz werden wir zu Konsumenten fremder Technologie statt zu Gestaltern eigener Lösungen.

Konkret: Was braucht es? 
• Frühe Begeisterung – Experimente im Kindergarten, Maker Spaces in Schulen, Wettbewerbe wie Jugend forscht.
• Vorbilder sichtbar machen – Erfinderinnen, Gründer, Forscherinnen aus der Region, die zeigen: „Das kann ich auch."
• Praxisnähe – Kooperationen mit Betrieben, echte Projekte statt isolierter Theorie.
• Breitenförderung – MINT darf kein Elitenprogramm sein; gerade Kinder aus bildungsfernen Familien brauchen Zugänge. 

MINT-Kompetenzen machen Kinder nicht zu Rädchen im Wirtschaftsgetriebe – sie geben ihnen Werkzeuge, um ihre eigene Zukunft zu gestalten. Ein Land, das seine junge Generation so ausstattet, wird nicht nur wirtschaftlich stark, sondern auch gesellschaftlich widerstandsfähig.

Innovative Projekte und starke Partner 
Die future alliance startet gleich mit vier innovativen Projekten: den „kleinen Kraichgau-Forscher:innen“, dem „Schüler:innen Startup-Programm“, der „Forschungs- & Klimastation im Technopark“ und der „future alliance MINTAkademie“. Zum Start sind folgende Organisationen vereint: atruvia, Auerbach Stiftung, Badische Landesbühne, Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft, DVS Bezirksverband Karlsruhe-Pforzheim, EnBW, Handwerkskammer Karlsruhe - Bildungsakademie, hubwerk01, Hopp Foundation, Kögel, Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal, RoboGarten, Rotary Bruchsal-Rhein, SCHULEWIRTSCHAFT, SEW Eurodrive, solectric, Südwestmetall, targomed, techsolute, TRIWO, Volksbank Kraichgau Stiftung, Z-LAB Zukunftslabor, @TOLL.

Weitere „Mitmacher“ sind eingeladen, die future alliance mit ihrem Engagement zu bereichern und sich für eine Zukunft voller Chancen in unserer Region einzusetzen.  Mehr Infos: https://www.future-alliance.eu

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SCHULEWIRTSCHAFT ist Teil der future alliance

Charta

Alle Unterzeichnenden freuen sich Teil dieser neuen Allianz zu sein