Ausbildungsmarkt im Fokus: Gelungene Premiere der Lunch Lecture in Offenburg

  Rückblick auf eine Veranstaltung des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Ortenau  Ortenau
Rund 80 Teilnehmende diskutierten mit Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Bernd Fitzenberger aktuelle Herausforderungen, Trends und Lösungen für die duale Ausbildung.

Zur ersten gemeinsamen Lunch Lecture von nectanet, der Agentur für Arbeit Offenburg und dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ortenau konnte mit Prof. Dr. Bernd Fitzenberger, PhD, Leiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), einer der führenden Arbeitsmarktforscher Deutschlands gewonnen werden. Die Idee zur Kooperation entstand im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ortenau und wurde gemeinsam mit den Partnern erfolgreich umgesetzt.

Ein besonderer Dank gilt Theresia Denzer-Urschel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg, die Prof. Fitzenberger für die Veranstaltung gewinnen konnte. Ebenso trug Dominik Fehringer, Geschäftsführer von nectanet, maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei und unterstrich die Bedeutung regionaler Netzwerke für die Fachkräftesicherung. Bernd Sandhaas, Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Offenburg, setzte mit seiner Teilnahme ein wichtiges Zeichen für die enge Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Partnern.

In seinem Vortrag „Ausbildungsmarkt in der Krise – Ursachen, Entwicklungen und Handlungsoptionen“ zeigte Prof. Fitzenberger auf, dass der Ausbildungsmarkt weiterhin vor erheblichen Herausforderungen steht. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt, während gleichzeitig zahlreiche junge Menschen keinen direkten Weg in die duale Ausbildung finden.

Als zentrale Handlungsfelder benannte er die Stärkung der Berufsorientierung, den frühzeitigen Kontakt zwischen Jugendlichen und Betrieben sowie Maßnahmen zur weiteren Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung.

Besonders erfreulich war die Teilnahme eines Leistungskurses Politik der Gymnasien Offenburg, der die Diskussionen mit großem Interesse verfolgte und die Perspektive der jungen Generation in die Veranstaltung einbrachte.

Die gelungene Premiere macht deutlich, wie wertvoll die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Schule, Wissenschaft und Arbeitsverwaltung für die Zukunft der Region ist. Weitere gemeinsame Veranstaltungsformate sind bereits in Planung.

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