Berufsorientierung geht neue Wege

  Online-Format "Unternehmen im Gespräch"
Handel, Verwaltung, Industrie, Pflege oder öffentlicher Dienst – welcher Arbeitsbereich und welche Berufe sind etwas für mich? Was stellt ein Unternehmen her? Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Wie kann ich mich bewerben? Diesen Fragen gingen Schülerinnen der Klösterle Mädchenrealschule auf den Grund.
Sie nahmen bei „Unternehmen im Gespräch“ teil. Mit dem dreiteiligen Online-Format wollten die Organisatoren – SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und die Realschule Klösterle – den jungen Menschen eine Möglichkeit geben, ihre Fragen rund um die Themen: Bewerbung, Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika usw. direkt an Personalverantwortliche zu stellen. Gerade in der heutigen Zeit ist es oft schwer, dass die jungen Menschen sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren können. Bildungsmessen werden abgesagt. Praktika können nicht stattfinden. Tag der offenen Türen in Unternehmen sind nicht möglich.
Nach wie vor werden Bewerber und Bewerberinnen gesucht. Die duale Berufsausbildung ist ein zentraler Bestandteil für die Nachwuchsgewinnung, als auch eine hervorragende Karriereperspektive als Fachkraft. Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für andere Wege des Ausbildungs- und Berufseinstiegs. Dabei werden beide benötigt: dual und akademisch ausgebildete Fachkräfte. Regionale aber auch überregionale Unternehmen wie Stiftung Liebenau, REISCHMANN, Ravensburger, Bundespolizei und die Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben beteiligten sich an dem Onlineformat. Von fachlichen, sozialen und Zukunftskompetenzen ist die Rede. Zu den Kenntnissen in Deutsch, Mathe und Physik werden Kompetenzen wie zum Beispiel Kommunikation, kritisches Denken, Selbständigkeit und Digitales Knowhow gefordert. Dies sind alles bereits in der Schule erlernte Fähigkeiten, die sich im Beruf weiterfortsetzen. Personaler konnten dies in ihren Ausführungen bestätigen.
SCHULEWIRTSCHAFT und die Realschule Klösterle gehen damit neue Wege in der Berufsorientierung. Besondere Zeiten brauchen besondere Formate. Ziel ist es, die Schülerinnen bestens zu informieren und die Möglichkeit geben, sich ein realistisches Bild von den ausbildenden Unternehmen machen können. 
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