Der Einladung des Geschäftsführers von Südwestmetall in Aalen, Markus Kilian, folgten neben den Vorsitzenden SCHULEWIRTSCHAFT auch Rita Maier, Teamleiterin der Berufsberatung in Aalen und Andrea Eberhard von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg. Die Schulseite wurde vertreten durch Renzo Costantino, Leiter der ZSL-Regionalstelle Gmünd, und Jörg Hofrichter, Leiter des Schulamts in Göppingen.
Das Jahr hat für „SCHULEWIRTSCHAFT Ostwürttemberg“ mit zwei interessanten und gut besuchten Online-Veranstaltungen bereits erfreulich begonnen. Über achtzig Lehrkräfte und Unternehmensvertreter folgten den Ausführungen zu den Themen „2 Jahre Pandemie - wie verändert Corona den Schul- und Ausbildungserfolg?“ und zur Programmierschule „42 Heilbronn“.
Alle Beiträge der Teilnehmenden des Jahrestreffens hatten eins gemeinsam: Die Freude und Hoffnung auf Präsenz-Veranstaltungen. Die Vorsitzenden SCHULEWRTSCHAFT Schwäbisch Gmünd, Aalen und Heidenheim haben für das aktuelle Jahr die Besichtigung einer Biogasanlage in Gmünd, sowie der Industrieunternehmen Kessler und Co. in Abtsgmünd und Voith Hydro in Heidenheim geplant. Das Thema Nachhaltigkeit und Berufsorientierung steht bei diesen Veranstaltungen im Fokus.
Als Vertreterin der Agentur für Arbeit informierte Rita Maier die Vorsitzenden über die neu eingeführte erweiterte Begleitung der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in den Beruf. Die Berufsberater übernehmen über drei bis vier Jahre eine lebensbegleitende Berufsberatung.
Renzo Costantino unterrichtete die Teilnehmenden des Jahrestreffens über die neue Lernplattform „Wir lernen 4.0-BW“. Dabei handelt es sich um eine Austauschplattform, die von Unternehmen und Schulen genutzt werden. Auf dieser Plattform befinden sich bereits viele, meist digitale Angebote von Unternehmen zur beruflichen Orientierung, die von Schülerinnen und Schülern genutzt werden können und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte.
Auf die Frage zu den Wünschen an die Arbeit des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT äußerte Jörg Hofrichter, dass Angebote, die den Fachkräftemangel in Bereichen der Pflege und in der Verwaltung berücksichtigen, wünschenswert wären. Hofrichter schätzt die gute Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit den unterschiedlichen Netzwerkpartnern, wie SCHULEWIRTSCHAFT Ostwürttemberg.
Das Jahrestreffen wurde von Markus Kilian mit den Worten beendet: „Ein herzliches Dankeschön für die ehrenamtliche Mitarbeit der Vorsitzenden SCHULEWIRTSCHAFT und für den facettenreichen Austausch beim Jahrestreffen 2022“.
