Um dem Trend der nicht besetzten Ausbildungsplätze und der fehlenden Passung zwischen Jugendlichen und Unternehmensangeboten entgegenzuwirken, wurde in Freiburg (Baden-Württemberg) das erste Camp angeboten. So konnten die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 daran teilnehmen und sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinandersetzen. Mit diesem Camp möchten die Organisatoren (BoriS-Berufswahlsiegel Baden-Württemberg und Bundesnetzwerk Berufswahlsiegel) auf die ausgezeichneten Chancen im Bereich der dualen Ausbildung hinweisen und informieren.
Neben Seminaren zum Businesse-Knigge oder Fähigkeitenseminar wurden Gespräche mit Auszubildenden auf Augenhöhe angeboten. Von SCHULEWIRTSCHAFT BW wurde mit regionalen Unternehmen ein Schüler-Azubi-Speeddating durchgeführt. Dies stiess bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf große Resonanz. Sie konnten so ihre Fragen stellen und Informationen über das Bewerbungsverfahren, Betriebsklima oder über den Ausbildungsablauf erfahren. Für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer war dies der erste Kontakt zu Unternehmen.
Die Unternehmen in Baden-Württemberg kamen aus den Bereichen Handwerk, Soziales, Industrie, Verwaltung und Dienstleistung. Hierzu zählten in BW zu Handwerk (Münsterbauverein Freiburg, Kopfmann Elektrotechnik), Industrie (TRUMPF Hüttinger, Northrop Gruman Litef), Soziales (BBQ Berufliche Bildung gGmbH, Caritas Werkstätten), Dienstleistung (Westbad Freiburg), Verwaltung (Stadtbau) und Mediengestaltung (MEDIADUDES.lol).
Abschließend wurde mit jeder Schülerin und jedem Schüler ein individueller Berufswegefahrplan besprochen. Was sind die nächsten Schritte, welche Informationsveranstaltungen sollten besucht werden oder welche Bewerbungsfristen sollten eingehalten werden.
Das Camp ist mit großem Erfolg abgeschlossen worden. Am Ende konnten die Ergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung in den Räumen von Südwestmetall vor den Eltern und Unternehmensvertretern präsentiert werden. Stolz wurden die Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke dargestellt. Als Luca Nicklas über das Camp am Ende berichtet, sagt er „Am liebsten würde ich das Camp verlängern.“