Am 15. Mai 2025 fand das große Netzwerktreffen des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Freudenstadt an der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt statt. Ziel der Veranstaltung war es, alle Akteure der Berufsorientierung aus Schule und Wirtschaft zusammenzubringen und einen fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Bildungs- und Ausbildungsbereich zu ermöglichen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Barbara Fischer (Vorsitzende Schulen) und Michael Vieth (Vorsitzender Wirtschaft) vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Freudenstadt. Michael Vieth übernahm zu dem die Einführung in das Programm.
Ein herzliches Grußwort sprach auch Antonio Jakob, Schulleiter der Eduard-Spranger-Schule, der die Teilnehmenden willkommen hieß und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft betonte.
Den Auftakt des inhaltlichen Teils bildete Karl Henne, stellvertretender Schulamtsleiter des Staatlichen Schulamts Rastatt. In seinem Vortrag informierte er über die anstehenden schulgesetzlichen Änderungen im Zuge der Bildungsreform 2025 des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen auf Schulorganisation, Unterrichtsgestaltung und berufliche Orientierung.
Im Anschluss folgte ein Arbeitsmarktgespräch, das aktuelle Zahlen, Daten und Trends am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beleuchtete:
- Johannes Krumme, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg (UBW – Unternehmer Baden-Württemberg), referierte zum Thema „Neuordnung der M+E-Berufe“ und erläuterte die Veränderungen in der Metall- und Elektrobranche sowie deren Auswirkungen auf Ausbildung und Berufsbilder
- Manuela Schittenhelm von der Agentur für Arbeit berichtete über die aktuelle Lage auf dem regionalen Ausbildungsmarkt
- Günter Brecht von der IHK Nordschwarzwald ergänzte die Perspektive aus Sicht der regionalen Wirtschaft
Im Anschluss wurden die Beiträge in einer offenen Diskussionsrunde vertieft, in der sich die Teilnehmenden aktiv einbrachten und ihre Erfahrungen teilten.
Bei einem gemeinsamen „Come Together“ mit Kaffee und Gebäck bestand Gelegenheit zum informellen Austausch und zur Vernetzung.
Die Verabschiedung übernahmen Michael Vieth, Barbara Fischer und Manja Hannemann von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde ein Blick in die Zukunft geworfen: Welche Themen werden für das Netzwerk in den kommenden Monaten besonders relevant sein? Erste Anregungen und Interessen wurden gesammelt und fließen in die weitere Planung ein.
