Chancen und Risiken digitaler Medien im Fokus

  Rückblick auf eine Gemeinschaftsveranstaltung von SCHULEWIRTSCHAFT Zollernalbkreis und dem Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises  Zollernalbkreis

6. Bildungskonferenz im Zollernalbkreis

Unter dem Titel „Risiken und Nebenwirkungen der Nutzung digitaler Endgeräte für Bildung und Gesundheit“ fand am 13. Mai 2025 in der Schlossparkhalle Geislingen die 6. Bildungskonferenz im Zollernalbkreis statt. Die Veranstaltung, organisiert als Gemeinschaftsprojekt von SCHULEWIRTSCHAFT Zollernalbkreis und dem Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Zollernalb, widmete sich einem Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz: dem Einfluss digitaler Medien auf das Lernen und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Als Hauptredner konnte Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, renommierter Hirnforscher, Psychiater und Autor, gewonnen werden. In seinem Vortrag machte er eindrucksvoll deutlich, wie sich ein übermäßiger oder unkritischer Medienkonsum negativ auf Konzentrationsfähigkeit, soziale Kompetenzen, schulische Leistungen und die Gesundheit junger Menschen auswirken kann. Er stützte sich dabei auf aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten Fachleute aus der Region auf dem Podium über Chancen, Herausforderungen und notwendige Maßnahmen im Umgang mit digitalen Medien. Mit dabei waren:

  • Christoph Abt, Leiter Kreismedienzentrum Zollernalbkreis
  • Tobias Gäckle-Brauchler, Medienpädagoge Zollernalbkreis
  • Axel Heiner, Kriminalhauptkommissar, Fachgebiet Mediengefahr & Cybersicherheit
  • Claudia Ostertag, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Albstadt

Die Diskussion zeigte, wie vielschichtig das Thema ist – zwischen technologischem Fortschritt, Bildungsauftrag und dem Schutz der kindlichen Entwicklung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die Bedeutung früher Aufklärung, medienpädagogischer Begleitung sowie einer engen Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und außerschulischen Partnern. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche besser im bewussten und gesunden Umgang mit digitalen Geräten zu unterstützen“, unterstrich Dezernent Karl Wolf.

Mit über 400 Teilnehmenden war die Bildungskonferenz sehr gut besucht. Beim abschließenden Imbiss nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung – ein gelungener Abschluss einer rundum erfolgreichen Veranstaltung.

 

Einen weiteren Bericht zu dieser erfolgreichen Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hirnforscher-in-geislingen-wenn-das-handy-blind-und-dement-macht.82977a82-17e2-4acf-8add-d2d5916401a9.html

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Einblick ins Publikum der Bildungskonferenz