ChatGPT & Co. Wie KI Schule und Beruf verändert

  Rückblick auf eine Veranstaltung des Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Böblingen/Stuttgart  Böblingen
Input und Austausch zu ChatGPT & Co. und ihre Auswirkungen auf die Unterrichts- und Arbeitsgestaltung in Schule, Ausbildung und Beruf

Eine spannende und interessante Veranstaltung mit ca. 100 Personen und den Referenten Jutta Schneider, Helliwood media & education im fjs e.V. und Timo Münzing Landesmedienzentrum BW

Künstliche Intelligenz (KI) bietet ein beachtliches Potenzial für die Bildung und die berufliche Orientierung. Im Alltag setzen wir KI oft ein, ohne uns dessen bewusst zu sein – beispielsweise durch Sprachassistenten oder personalisierte Empfehlungen auf Online-Plattformen. Seit der Einführung von Technologien wie ChatGPT vor etwa einem Jahr hat die Präsenz der KI deutlich zugenommen. Ihre Auswirkungen sind besonders im Bildungssektor spürbar. 
 
Es wird immer offensichtlicher, dass KI tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt bewirkt. Einige Berufe verschwinden, während gleichzeitig neue Berufe entstehen und die Anforderungen sich wandeln. Arbeitsprozesse werden durch KI effizienter und qualitativ besser, wodurch Einzelpersonen plötzlich in der Lage sind, auch in Bereichen zu agieren, für die sie zuvor Experten benötigten, wie zum Beispiel in der Websiteprogrammierung, der Bildbearbeitung in Photoshop oder dem Erstellen von Marketingtexten.
 
In der Fortbildung wurden diese Themen aufgegriffen und diskutiert, wobei anhand des konkreten Beispiels ChatGPT praktische Anwendungen für Bildung und berufliche Orientierung aufgezeigt wurden. Lehrkräfte nutzen KI, um ihre eigene Arbeit zu optimieren, indem sie beispielsweise Texte, E-Mails und Unterrichtspläne effizienter gestalten. Auch in der direkten Arbeit mit Schülern kommt KI zum Einsatz, etwa bei der Simulation von Bewerbungsgesprächen.
 
Während der Fortbildung wurden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen der KI angesprochen, einschließlich der Gefahren von Halluzinationen, Fälschungen und sogenannten DeepFakes. Es wurde deutlich, dass besonders die Förderung von Zukunftskompetenzen wichtig ist, wie die Kommunikationsfähigkeit mit der KI durch effektives Prompting, das Beurteilungsvermögen – um zu erkennen, was KI-generiert ist und was nicht –, die Eigenverantwortung – also die Frage, ob man etwas tun sollte, nur weil man es kann – und das Wertebewusstsein, das hinter dem Einsatz von KI stehen sollte.“

Zurück

ChatGPT & Co. Wie KI Schule und Beruf verändert