Die Vertreter von SCHULEWIRTSCHAFT Aalen trafen sich in der Friedrich-von-Keller-Schule zum Rückblick und zur Planung der nächsten Aktivitäten. Der Vorsitz des Netzwerkes ist stark besetzt. Neben den Vorsitzenden und Schulleitungen Nicole Rathgeb und Michael Schellhammer obliegt der Vorsitz den beiden Ausbildungsleitern Hubert Fuchs und Roman Janzen. Die Aalener Steuerungsgruppe wird ergänzt durch den Schulleiter der kaufmännischen Schule Jochen Wörner und die SCHULEWIRTSCHAFT-Vertreter Andrea Eberhard und Sabine Ahua.
Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Aalen blickt auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen zurück. Den Einladungen der Carl Zeiss AG und der MAPAL Dr. Kress KG folgten fast siebzig Lehrkräfte und Wirtschaftsvertreter. Besichtigt wurden die Ausbildungsabteilungen der beiden Unternehmen. Beide Industriebetriebe verfügen im Bereich der Ausbildung über hochwertig ausgestattete Werkstätten und einen modernen Maschinenpark. Im Anschluss an den Ausbildungs-Rundgang gab es einen regen Austausch zwischen den Ausbildern und den Besuchern. Es wurde deutlich, dass die Anforderungen an die technische Berufsausbildung immer höher werden. Gleichzeitig stellen die Lehrkräfte und Ausbilder fest, dass die Schulabgänger in den letzten Jahren zunehmend Defizite in der sprachlichen Ausdrucksweise, in der Rechtschreibung und in Mathematik mitbringen. Dem müssen die Schulen und Unternehmen entgegenwirken. Die Schulleiterin Nicole Rathgeb äußerte sich beim Treffen dazu: „Die Friedrich-von-Keller-Schule beteiligt sich am Projekt Sinus 9. Hauptschüler erhalten nach dem Abschluss eines Lehrvertrags zusätzlichen Mathematik-Unterricht an der Schule. Das soll einer Überforderung an der Berufsschule vorbeugen.“ Für Andrea Eberhard ist das ein tolles Beispiel, wie Schulen die Duale Ausbildung stärken können.
Das Thema für die nächsten Betriebsbesuche steht bereits fest. „Digitalisierung und der Einsatz von KI in der Industrie“ Dazu werden mehrere Industriebetriebe im Raum Aalen für eine Besichtigung angefragt.
