Er träumt davon, dass KI-Experten aus der ganzen Welt sich vornehmen einmal in ihrem Leben z.B. ein halbes Jahr am Innovationspark für Künstliche Intelligenz gelebt, gearbeitet und geforscht zu haben. Also, den Ipai auf ihre persönliche Bucket List zu setzen.
Das Netzwerktreffen am 1. März 2023 auf dem Heilbronner Bildungscampus stand unter dem Motto „Innovationspark KI Heilbronn – Dialog zur Vision & Angebote für Jugendliche. Zu der zweistündigen Veranstaltung eingeladen hat das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Heilbronn. Über 40 Teilnehmende aus Schulen, Kammern, Agenturen und Unternehmen nutzten die Gelegenheit sich über den z.Z. im Aufbau befindenden Innovationspark für Künstliche Intelligenz direkt zu informieren und Fragen und Anregungen einzubringen.
Moritz Gräter und Anna Wacker aus dem dreiköpfigen Führungsteam ist der Dialog mit Schule und Wirtschaft sehr wichtig. In einem Impulsvortrag präsentierte Moritz Gräter die Gründe und die Vision für den Ipai. Dabei erläuterte er zuerst was KI überhaupt ist. Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit der Schaffung von Computersystemen, die ähnlich wie menschliche Intelligenz arbeiten und lernen – und dadurch Aufgaben ausführen, die normalerweise nur von Menschen erledigt werden können. Z.B. geht es dabei um Erkennung von Mustern, natürliche Sprachverarbeitung oder Bilderkennung. Moritz Gräter erläutert, dass die Schlüsseltechnologie der Zukunft für Heilbronn, Baden-Württemberg und Deutschland wichtig ist und zwar mit Blick auf die Transformation der Wirtschaft, Geschwindigkeit, digitale Souveränität und vertrauenswürdige Lösungen.
Zusammengefasst klingt das Angebot des Ipai folgendermaßen: Ein Ökosystem in dem relevante Akteure zusammenkommen, gemeinsam an KI-basierten Lösungen arbeiten, sich vernetzen und weiterbilden. Im Ipai treffen Unternehmen, Universitäten & Forschungseinrichtungen und Gemeinden & Verbände aufeinander, um KI „raus aus der Forschung“ und „rein in die Anwendung“ zu bringen. Am Ende geht es darum gemeinsam von KI zu profitieren!
2024 wird der aktuelle Sitz des Ipai am Campus „Wohlgelegen“ im Heilbronner Industriegebiet „Zukunftspark Wohlgelegen“ am Neckar weiter ausgebaut. Dort wird dann auf den Steinäckern das 23 Hektar große „KI Quartier“ zum Leben, Wohnen und Wertschöpfen geplant.
Bei der klassischen halben Stunde bei Kaffee und Butterbrezel war Netzwerken angesagt. So informierte sich z.B. ein Ausbildungsleiter eines mittelständigen Anlagenbauers wie KI in die duale Ausbildung integriert werden kann.
Nach der Pause machte Karin Schüttler als Moderatorin des Ipai-Talk den Auftakt zu der Dialogrunde. Frau Schüttler ist es als Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts der Stadt Heilbronn zu verdanken, dass diese Veranstaltung in diesem Rahmen von der Dieter-Schwarz-Stiftung ermöglicht und getragen wurde.
Anna Wacker, die bei Ipai u.a. für Kooperation und Kollaboration verantwortlich ist, und Moritz Gräter stellten sich den Fragen der Teilnehmenden.
Alina Häßler vom KI-Campus stellte die Lernplattform für Künstliche Intelligenz mit Unterrichtsimpulsen und Online-Fortbildungen für Lehrkräfte vor. Um KI auf vielfältige Weise in verschiedenen Fächern zu integrieren, können Unterrichtsmaterialien kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden.
Am Ende der Netzwerkveranstaltung war klar, dass hier in Heilbronn mit Ipai eine außerordentlich innovative und einzigartige Innovationsplattform am Entstehen ist, die möglicherweise sowohl bei künftigen KI-Experten aus aller Welt auf der Bucket List steht und gleichzeitig für uns aus und in der Region offene Türen hat.
Weitere Infos unter:
https://ip.ai/en/
https://ki-campus.org/
https://www.schulewirtschaft-bw.de/vor-ort-fuer-sie/vor-ort/heilbronn-hohenlohe-kreis-main-tauber-kreis-schw-hall#card-22515




