Schon der Veranstaltungsbeginn war ungewöhnlich. Bevor Ausbildungsleiter Rolf Locher Einblick in die Ausbildung gab, war der Hinweis „bitte unterbrechen Sie mich jederzeit bei Fragen“ Programm. Unterbrechungen sind laut Locher normal, das Stellen von Fragen und die zeitnahe Antwort für Lernende wichtig. So stehen die Türen zu den Büros der Ausbilder*innen immer offen, alle können jederzeit kommen und finden ein offenes Ohr. Insgesamt bildet HELDELE inzwischen rund 100 junge Menschen in 17 verschiedenen Ausbildungs- und Studiengängen aus. Dabei ist dem Unternehmen die Förderung der jungen Talente besonders wichtig. Und dieses Engagement wird auch belohnt mit dem Titel „Azubi of the year“, der jedes Jahr aufs Neue ausgelobt wird – mit einer 12monatigen Nutzung eines E-Autos als Preis.
Aber wie genau läuft es denn bei HELDELE in der Ausbildung?
Neben dem hohen persönlichen Einsatz der Ausbilder*innen, der „24/7“-Mentalität und dem Anspruch, für wirklich jeden einzelnen jungen Menschen ansprechbar zu sein ist der inhaltlich ganzheitliche Ansatz bemerkenswert. Neben den fachlichen Themen stehen bei HELDELE u.a. auch Knigge-Kurs, Outdoor-Eventtage, jährliche Ausflüge und Azubi-Tage, regelmäßige Feedback-Gespräche, Ausbildungspaten in allen Abteilungen und coole Preise für gute Leistungen auf dem Programm. Das zeigt Wirkung, so wurde HELDELE im letzten Jahr vom Wirtschaftsmagazin Capital mit 4 von 5 Sternen im Bereich Ausbildung bewertet und damit als eine der besten Ausbilder Deutschlands ausgezeichnet. Im Fokus der Bewertung standen die Kategorien Betreuung, Lernen im Betrieb, Ausbildungsmarketing sowie Innovation und Erfolgschancen. Auch mit der HELDELE-Stiftung setzt das Unternehmen ganz auf Nachwuchsförderung. Stiftungsgründer Adolf Heldele hat es mit diesem Satz auf den Punkt gebracht: „Wer nicht in Fort- und Weiterbildung investiert, wird den Wettbewerb verlieren.“
Die Stiftung unterstützt Projekte quer durch alle Schulformen und Klassenstufen, um u.a. MINT-Themen zu platzieren und die Ausbildungsfähigkeit von Schüler*innen zu sichern. Prof. Dr.-Ing. Helmut von Eiff und Jürgen Mack informierten über die vielfältigen Aufgaben der HELDELE-Stiftung. Besonders toll ist, dass sich die Stiftung mit nach dem GdS-Elternbildungsprogramm (Gesetze des Schulerfolgs) zertifizierten Seminaren auch an Eltern wendet. Der im Dezember 2024 in den Ruhestand verabschiedete Geschäftsführer Bernd Forstreuter ergänzte, dass HELDELE mit der Investition in die junge Generation der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte. In der Pause stellte Helmut von Eiff verschiedene Bildungsroboter aus dem Projekt „HELDI“ (HELdeleDIgital) vor und erklärte, welche Programmierschritte bereits in Kindergarten und Grundschule z.B. mit dem Bildungsroboter mTiny vermittelt werden können. Auch der „Roboterhund“, der inzwischen in der Ausbildungs- und Studierendenabteilung eingesetzt wird, war eindrucksvoll.
Alle Anwesenden waren sich einig: die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten dieser KI-gesteuerten Technik begeistern!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma HELDELE und besonders bei der kaufmännischen Ausbilderin Sabine Groß, die diesen Nachmittag für uns organisiert und vorbereitet hat. Bei HELDELE ist tatsächlich die TÜR AUF. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick!


