Netzwerkveranstaltung „Eltern in der Berufsorientierung – BO-Angebote an der Schule“

  Rückblick auf eine Veranstaltung des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Schwäbisch Hall  Schwäbisch Hall
Konkrete Unterstützung und Hilfe auf dem Weg zum passenden Beruf

Bei der vierten und letzten Netzwerkveranstaltung des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Schwäbisch Hall in diesem Schuljahr ging es um das Thema „Eltern in der Berufsorientierung – BO-Angebote an der Schule“. In einem Klassenzimmer der RAK – Realschule am Karlsberg – in Crailsheim trafen sich 20 Akteure, die am Übergang Schule Berufswelt aktiv sind. Andreas Petrou, der Schulleiter der benachbarten Gewerblichen Schule Crailsheim eröffnete die Nachmittagsveranstaltung und bedankte sich für die lebendige Kooperation mit der RAK. 

Das BO-Konzept der Realschule am Karlsberg wurde ausführlich präsentiert. Die grundlegenden Weichenstellungen dafür erläuterte Ulrich Kern als Schulleiter. Z.B. starten in dieser offenen Ganztagesschule mit 750 Schülern alle in der 5. und 6. Klasse gemeinsam in der Orientierungsstufe. Um der heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden, findet ab der 7. Klasse folgende Klassenbildung statt. In der Klasse „Chance“ wird z.B. mit zusätzlichem Stundenumfang in den Hauptfächern und einem Klassenlehrertandem unterrichtet. Ziel ist es den Schülern, die mit einer Hauptschulempfehlung kommen gerecht zu werden. So gibt es z.B. auch eine bilinguale Klasse mit anspruchsvollen Wahlpflichtfächern. Diese Klassen bieten den Schülern mit einer Empfehlung fürs Gymnasium genügend Lernstoff um entsprechend gefördert zu werden. 

Anschließend präsentierten zwei Lehrkräfte, die für die Berufsorientierung verantwortlich sind, das BO-Konzept der RAK. Dabei spielen die Eltern sowohl in den Elternabenden als auch in der Hausmesse eine wichtige Rolle. Bei der großen Hausmesse haben die Schüler mit ihren Eltern die Chance 30 Betriebe aus der Umgebung kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und auch verschiedene Tätigkeiten auszuprobieren. Vier Schüler aus der 9. Klassenstufe unterstrichen in ihrem vorgeführten Rollenspiel wie hilfreich ihnen die vielfältigen BO-Angebote und der direkte Kontakt zur Berufsberaterin ist. Katharina Roeschke ist als Berufsberaterin wöchentlich einen ganzen Tag in der Schule präsent. Sie zeigte auf, dass sie nicht nur in die Klassen geht oder nur mit Termin zu sprechen ist. Ihr ist es wichtig von den Jugendlichen direkt angesprochen zu werden um konkret helfen zu können. 

Beim Netzwerken bei Getränk und Häppchen gab es gute Gelegenheiten um neue Kontakte zu knüpfen. Der hohe Anteil von Ausbildungsverantwortlichen an diesem Nachmittag ist ein Beleg dafür, dass die Realschule am Karlsberg gut vernetzt ist mit der regionalen Wirtschaft.       

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BORS-Wand in der Realschule am Karlsberg

Ulrich Kern zeigt die Klassenbildung auf

Kalendarische Übersicht mit BO-Angeboten

Lehrkräfte und Berufsberaterin geben Auskunft