„Perspektiven erweitern: MINT-Bildung in vielfältigen Facetten“ war das Motto der Dialogveranstaltung an der DHBW Mosbach auf dem Campus Bad Mergentheim und in der Jugendtechnikschule Taubertal. Zudem waren der noch junge Verein MINT- Region Main-Tauber und das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Main-Tauber-Kreis Mitveranstalter an diesem Netzwerktreffen mit über 30 Beteiligten.
Iris Lange-Schmalz präsentierte die Entwicklung zum Verein MINT-Region Main-Tauber vor dem Plenum. Anschließend wurden beim Rundgang in zwei Gruppen die MINT-Aktivitäten vorgestellt. In der Werkstatt der Jugendtechnikschule durften die Gäste sich ein Topfuntersetzer bauen. Im Labor der DHBW führte Prof. Siegismund vor, wie er einen Roboter per Smartphone steuert. Bei einem Snack gab es weitere Gelegenheiten sich mit MINT-Akteuren aus Schule, Hochschule und Wirtschaft zu vernetzen.
Im abschließenden Plenum wurden folgende Kurzpräsentationen von Schul-Unternehmens-Kooperationsprojekten präsentiert. Heiko Knebel, Rektor der Kopernikus-Realschule Bad Mergentheim, stellte das außerschulische Forschungszentrum vor. Andreas Kreissl, geschäftsführender Gesellschafter der CeraCon GmbH Weikersheim, berichtete von begeisterten Schülern, die bei ihnen im Betrieb den Roboterführerschein an realen Maschinen erwerben konnten. Der Ausbildungsleiter von WITTENSTEIN SE Igersheim, Martin Brand, zeigte Werkstücke, wie ein VW-Bus-Modell aus Metall, das Schüler in seiner Ausbildungswerkstatt gebaut haben.
An diesem Nachmittag wurde deutlich wie vielfältig die MINT-Bildung für Groß und Klein in der Region Main-Tauber tatsächlich ist.



