Die erste Veranstaltung des Netzwerks Heilbronn in 2025 stand unter dem Motto „Reinschnuppern in die Berufswelt in der Eltern-Schüler-Werkstatt“. Dabei stand das Leuchtturmprojekt „Eltern-Schüler-Werkstatt“ im Mittelpunkt. Dieses Projekt der Berufsorientierung findet jährlich an einem Samstag für alle 300 Schüler und Schülerinnen mit mindestens einem Elternteil statt. So waren im April 2024 zum sechsten Mal ca. 500 Personen in den über 20 zu Werkstätten umgestalteten Unterrichtsräumen aktiv. Am Samstag, 10. Mai 2025, wird die Eltern-Schüler-Werkstatt zum siebten Mal angeboten. In der Netzwerkveranstaltung ging es darum anderen Akteuren, die am Übergang Schule Ausbildung aktiv sind, dieses Leuchtturmprojekt der Berufsorientierung vorzustellen.
Präsentation des Konzeptes Eltern-Schüler-Werkstatt
Schulleiter Andreas Heitlinger gab in seiner Präsentation einen ausführlichen Einblick in die Entstehung, die Ziele und die bisherigen Erfolge dieses Projekts. Das Sensibilisieren, Mobilisieren und Begleiten der Schülerschaft gemeinsam mit den Eltern von der 5. bis zur 9. Klasse im Berufsorientierungsprozess ist das Ziel dieses Bildungsprojektes. Durch die aktive Teilnahme an jährlich zwei einstündigen Workshops verschiedener Ausbildungsbetriebe aus der Umgebung entsteht folgendes: Interessen und Stärken werden erforscht, berufliche Perspektiven werden erkundet, Kontakte zu regionalen Unternehmen werden geknüpft und Themen der Berufsorientierung werden kreativ erarbeitet.
Networking
Im Anschluss an die Präsentationen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Snack zu stärken und in entspannter Atmosphäre zu netzwerken. Dies war eine wichtige Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, Ideen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen.
Kooperationsbetriebe bieten Workshops
Über 20 Kooperationsbetriebe kommen an dem Samstag mit vorbereiteten Workshops und Ausbildern und Azubis an die Schule. Von der Polizei, einem Pflegeheim, einem Friseur über verschiedene Industrie- und Handwerksbetriebe sind vielfältige Ausbildungsberufe vertreten. An dem Netzwerktreffen haben zwei Kooperationsbetriebe aus dem Ort von ihren Erfahrungen und Workshops berichtet. Der Ausbildungsleiter Siegfried Wollensack von der Firma Holz Hauff brachte den selbstentwickelten Bausatz samt Bauanleitung und einer fertiggestellten Kugelbahn aus Holz mit und stellte sie vor. Darius Burmester, Ausbildungsleiter der Firma Gessmann, zeigte die beiden letzten jeweils elektronischen Projekte, die er mit seinen fünf Azubis angeboten hatte. Einen Durchgangsprüfer und eine runde Platine mit blinkenden LEDs. Christof Scheibner, Berufsorientierungslehrer an der Eichbottschule, unterstrich die nachhaltige Wirkung auf den Berufsorientierungsprozess der Kinder und Jugendlichen.
Fazit
Die Netzwerksveranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmern nicht nur wertvolle Informationen und Einblicke in die berufliche Orientierung, sondern auch die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich mit engagierten Akteuren aus der Wirtschaft und Bildung zu vernetzen.




