Am 14. Mai fand im Rahmen der Reihe „Kommunikation & Psychologie“ ein After Work Special im Landratsamt Sigmaringen statt. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und bot Raum für Austausch, neue Impulse und praktische Übungen rund um das Thema Selbstreflexion.
Den ersten Teil der Veranstaltung gestaltete Manja Hannemann, Diplom-Pädagogin und M.A. Personalentwicklung, von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg. Sie gab einen fundierten Einblick in die aktuelle Datenlage zur psychischen Gesundheit junger Menschen. Deutlich wurde: Orientierungslosigkeit, Antriebslosigkeit und die ständige Reizüberflutung durch soziale Medien hinterlassen Spuren – sowohl bei Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen, die sie begleiten. Vor diesem Hintergrund wurde die Bedeutung von Selbstreflexion betont – als persönliche Ressource und als pädagogisches Werkzeug zur Förderung von Eigenverantwortung und Selbstwahrnehmung bei jungen Menschen.
In seinem Impulsvortrag vertiefte Jens Huber, Wirtschaftspsychologe bei der IHK Bodensee-Oberschwaben, diesen Gedanken. Er zeigte eindrucksvoll, wie Selbstreflexion die Qualität von Kommunikation beeinflussen kann – weg von Reibung, hin zu Resonanz.
Im anschließenden Workshop-Teil wurden konkrete Methoden vorgestellt und erprobt. Der kollegiale Austausch und das gemeinsame Nachdenken standen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden brachten sich aktiv ein und nutzten die Gelegenheit, neue Perspektiven zu entwickeln.
Das Fazit des Abends: Selbstreflexion braucht Raum – und genau dieser Raum konnte bei der Veranstaltung geschaffen werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihre Offenheit und das engagierte Mitwirken. Die Veranstaltungsreihe „Kommunikation & Psychologie“ wird fortgesetzt – mit weiteren praxisnahen Themen an der Schnittstelle von Schule und Arbeitswelt.
