Beim Rundgang durch das neue Umschulungs- und Fortbildungszentrum UFZ Niederstetten e. V. zeigte Bernd Herschlein als Geschäftsführer wie eng verknüpft Theorie und Praxis gelehrt und praktiziert wird. So wird z.B. der Schaltplan auf dem Laptop entwickelt und als Simulation durchgespielt. Sobald alles funktioniert geht es nebenan an die Laborsteckplätze um dann direkt danach die Schaltung aufzubauen. Die zum großen Teil gemeinsam mit dem Laborausstatter entwickelten Arbeitsplätze sind gezielt auf die Bedürfnisse des UFZ ausgelegt. So leuchtet z.B. die elektrische Anlage oben rot, wenn Spannung anliegt, die für die Auszubildenden gefährlich werden könnte und grün wenn es um ungefährliche Niederspannung handelt.
Das Schweißen wird in der ersten Lernphase mittels Hightech-Ausrüstung virtuell mit einer AR-Schweißausrüstung und einem großen Bildschirm geübt. Direkt nach der Übung wird über den Monitor das Ergebnis in verschiedenen Bereichen analysiert, ausgewertet und mit einer Gesamtpunktzahl angezeigt. Das führt unter den Azubis regelmäßig zu einer Challenge eine noch höhere Punktzahl zu erreichen und somit eine bessere Schweißnaht zu schweißen.
Angela Miglio-Fritzmann, die künftige Geschäftsführerin des FABI – Firmenausbildungsverbund e. V. Main-Tauber, zeigte den Teilnehmenden auf wie eng die Verknüpfung zum UFZ und den 37 Mitgliedsunternehmen ist. David Spirk vom Weikersheimer Gymnasium präsentierte sein Kooperationsprojekt „Förderband“, das er jeweils mit den NWT’lern der 10. Klassenstufe durchführt. Neben den Unternehmen CeraCon und DATA MODUL ist das UFZ ein wichtiger Kooperationspartner bei der Umsetzung dieses großartigen MINT-Projektes.
Beim Kaffee und Snack kam es zu einem regen Austausch unter den Beteiligten Netzwerkpartnern und den Gästen aus Schule und Wirtschaft. Wir vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Main-Tauber-Kreis bedanken uns für die inspirierenden Einblicke ins UFZ und in die Arbeit des FABI.


