Wie lassen sich digitale Kompetenzen mit Berufsorientierung verbinden?
Beim BO-Fachtag des ZSL Baden-Württemberg zeigte ein praxisnaher Workshop mit IT2School, wie Lehrkräfte Informatik, Arbeitswelt und Berufsorientierung konkret zusammenbringen können.
SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg war gleich doppelt präsent: mit einem Stand am „Markt der Möglichkeiten“ und mit einem ausgebuchten Workshop. In diesem griffen Giuliana Kiefer und Dr. Heiko Holweg das Projekt IT2School auf – ein Programm der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V., das zeigt, wie sich digitale Kompetenzen und Berufsorientierung praxisnah miteinander verbinden lassen.
Im Mittelpunkt standen zwei Module aus dem IT2School-Koffer, mit denen die Teilnehmenden direkt arbeiten konnten:
• Basismodul 2: Die Internetversteher
• Basismodul 3: Codes im Supermarkt und Unternehmen
Dabei blieb es nicht bei Theorie: Die Lehrkräfte konnten Codes scannen, Datenstrukturen nachvollziehen und digitale Prozesse selbst erleben. Die Rückmeldungen waren entsprechend positiv – und der Spaß im Raum deutlich spürbar.
Gerade in der Berufsorientierung eröffnet IT2School spannende Möglichkeiten, Unternehmen als Bildungspartner einzubinden und reale Einblicke in digitale Arbeitswelten zu ermöglichen. Parallel dazu bot der „Markt der Möglichkeiten“ viele gute Gespräche, neue Kontakte und wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsorientierung.
Ein Fazit des Tages:
Wenn digitale Themen hands-on erlebbar werden, entsteht genau das, was gute Berufsorientierung braucht – Neugier, Verständnis und konkrete Bezüge zur Arbeitswelt.
Ein besonderer Dank gilt dem Team des ZSL für die gelungene Organisation – insbesondere Thorsten Schulz sowie Kirsten Himmelsbach, Tanja Eschle und Frank Geiger.

