Wie muss sich MINT-Lernen im Spannungsfeld von Wissensvermittlung und Future Skills verändern?

  Rückblick auf den MINT-Kongress 2023
Südwestmetall, SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und die Initiative "MINT Zukunft schaffen" veranstalten erfolgreich den 6. Kongress "MINT Zukunft schaffen"

Unter dem Motto "Wie muss sich MINT-Lernen im Spannungsfeld von Wissensvermittlung und Future Skills verändern?" fand in Präsenz der 6. Kongress "MINT Zukunft schaffen" an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe statt. Die Veranstaltung brachte Lehrkräfte aus Baden-Württemberg zusammen, die an verschiedenen Workshops teilnahmen und somit die Möglichkeit nutzten, sich mit aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auseinanderzusetzen.

In Zeiten sich stetig wandelnder Anforderungen in der Arbeitswelt steht die MINT-Bildung vor der Herausforderung, sich an die Bedürfnisse von morgen anzupassen. Der diesjährige Kongress bot eine Plattform für einen intensiven fachlichen Austausch und die Diskussion über die zukünftige Gestaltung des MINT-Unterrichts. Prof. Dr. Dorothee Kohl-Dietrich, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe gab als Hausherrin den Startschuss des Kongresses.

In seinen Grußworten betonte Johannes Krumme, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg, die Bedeutung von MINT-Bildung für die Zukunft: "Wir brauchen ein neues Verständnis von MINT-Bildung. Deshalb setzen wir auf eine neue Form der Verknüpfung von Naturwissenschaften und Technik nach dem Verständnis „Naturwissenschaft für Technik“. Dabei handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz zur Vermittlung von Naturwissenschaft und Technik, wie er zum Beispiel in den Konzepten der Schüler- und Junior-Ingenieurakademien realisiert wird." Die Fähigkeiten, die durch MINT-Fächer vermittelt werden, sind von zentraler Bedeutung für die berufliche Weiterentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Es ist daher entscheidend, dass wir als Bildungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam daran arbeiten, diese Fähigkeiten zu fördern. Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Präsident des Zentrums für Schulentwicklung und Lehrerbildung, hob bei seinem Grußwort hervor, dass die Schulen in Baden-Württemberg Hervorragendes leisten. Abgerundet wurde der Vormittag mit dem Vortrag von Prof. Dr. Schiefer zum Thema der Förderung des Wissenschaftsverständnisses von Schülerinnen und Schülern.

Die anschließenden Workshops des Kongresses behandelten verschiedene Themen, darunter innovative Lehrmethoden, die Integration von Zukunftskompetenzen (Future Skills) in den Unterricht und die Nutzung moderner Technologien in der MINT-Bildung.

Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmern und Referenten des Kongresses und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe für ihr Engagement und ihre Beiträge zu einem erfolgreichen Event. Der 6. Kongress "MINT Zukunft schaffen" hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig die Förderung von MINT-Bildung ist und wie engagiert die Lehrkräfte in Baden-Württemberg sind, diese Zukunftsaufgabe anzugehen.

Kooperationspartner des MINT-Kongresses sind das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL)  und die Pädagogische Hochschule Karlsruhe.

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Spannende Workshops beim MINT-Kongress 2023

Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT BW Johannes Krumme bei der Eröffnung des Kongresses

Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke vom ZSL ist angesehener Fachmann auf dem Gebiet der schulischen Qualitätsentwicklung

Aufmerksame Zuhörer im Auditorium

Austausch und Dialog unter Teilnehmenden

Spannende Workshops in Karlsruhe