Wie können wir gemeinsam die Talente von morgen finden und fördern? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Wirtschaft und Institutionen während der Netzwerkveranstaltung von SCHULEWIRTSCHAFT Heilbronn bei der Hofmann Fördertechnik GmbH in Neckarsulm-Obereisesheim am 18. März 2026.
Im Mittelpunkt stand der direkte Einblick in ein engagiertes Ausbildungsunternehmen: Geschäftsführerin Britta Hofmann stellte ihr Unternehmen vor und nahm sich bewusst Zeit für den persönlichen Austausch mit den Akteuren, die am Übergang Schule–Beruf aktiv sind. Dabei wurde deutlich, wie zentral die Ausbildung für die Fachkräftesicherung im Unternehmen ist.
Anschließend präsentierte Ausbildungsleiterin Tanja Leopold ihre Ausbildungsvision. Ihr Ansatz geht über die reine Fachvermittlung hinaus: Ziel ist es, junge Menschen sowohl fachlich als auch in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.
Ein weiterer Programmpunkt bot eine besonders persönliche Perspektive: Drei Auszubildende berichteten, wie sie ihren Weg in das Unternehmen gefunden haben und was sie an ihrem Ausbildungsbetrieb besonders schätzen. Ihre Einblicke machten deutlich, wie wichtig authentische Erfahrungen für die Berufsorientierung sind.
Ein Highlight der Veranstaltung war der Betriebsrundgang. Tanja Leopold führte die Gruppe durch verschiedene Hallen und gewährte authentische Einblicke in Arbeitsprozesse und Ausbildungsbereiche. Besonders beeindruckend war der Besuch der gewerblichen Ausbildungswerkstatt – dem sogenannten „Staplerdoc Gym“. Dort zeigte Thomas Stammer, Leiter der gewerblichen Ausbildung, konkrete Azubi-Projekte aus der Metallausbildung und veranschaulichte, wie praxisnah und eigenverantwortlich Auszubildende arbeiten.
Im anschließenden Workshop stand der gemeinsame Austausch im Fokus. Tanja Leopold stellte die Frage in den Raum, wie Schule und Wirtschaft noch besser zusammenarbeiten können, um die Potenziale junger Menschen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu fördern. Die Diskussion machte deutlich: Es braucht mehr Transparenz über gegenseitige Erwartungen, mehr Praxisbezug in der Berufsorientierung und vor allem einen kontinuierlichen Dialog aller Beteiligten.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll solche Begegnungen sind. Sie schaffen Verständnis, geben Impulse und stärken die Zusammenarbeit am Übergang von der Schule in den Beruf – ganz im Sinne eines gemeinsamen Ziels: die Talente von morgen erfolgreich zu begleiten.




